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Was ist nicht erlaubt?

Grundlegend gilt, dass Sie keine bereits veröffentlichten Texte digital bereitstellen dürfen, für die Sie keine Erlaubnis zur Weitergabe haben. Üblicherweise zählen darunter vor allem Bücher (gedruckt oder digital verlegt), komplette Zeitschriften und Artikel aus Zeitschriften.

Was ist erlaubt?

Eine Erlaubnis zur Weitergabe von Werken ergibt sich immer aus der mit dem Werk verbundenen Lizenz. Diese müssen Sie für jedes bereitgestellte Werk oder den Werkauszug kennen, um über die Weitergabe entscheiden zu können.

Welche Werke können weiterhin im Sinne des §52a UrhG im Unterricht genutzt, also weitergegeben werden?

  • Bilder, Videos, Musik und andere Werke, welche nicht Text darstellen, können in gewohnter Weise bereitgestellt werden. Hier ändert sich nichts.
  • Bisher unveröffentlichte Textwerke, insbesondere eigenen Werke, soweit die Verwertungsrechte nicht bei Verlagen liegen.
  • Teile von Textwerken, die im Sinne eines Zitats gem. §51 UrhG verwendet werden.
  • Texte, für die der Schutz des Urheberrechts abgelaufen ist. Das ist der Fall, wenn der Autor vor mindestens 70 Jahren verstorben ist.
  • Textwerke, unter freier Lizenz, die eine Weitergabe erlauben. Dies können etwa Creative Commons (CC)- oder Open Access-Lizenzen sein.
  • Textwerke, für die Sie die Nutzungserlaubnis individuell zur Verfügung gestellt bekommen haben. Beachten Sie bitte, dass diese Erlaubnis für bereits verlegte Texte üblicherweise vom Verlag und nicht vom Autor ausgestellt wird.
  • Textwerke, für die eine aktuell gültige Lizenz erworben wurde. Über beschaffte Werke bekommen Sie regelmäßig vor allem in Ihren Bibliotheken Auskunft.

 

Es sind also nicht generell alle digitalen Inhalte betroffen sondern nur ein Teil. Welche Möglichkeiten zur Einschränkung der Weitergabe dieser Dokumente in der Lernplattform bestehen, beschreibt die nächste Seite.

Alle Informationen dieser und nachfolgender Seiten sind nicht im Sinn einer Rechtsberatung zu verstehen. Alle Angaben sind unverbindlich und ohne Gewähr.

Bitte stimmen Sie sich zwingend mit den zuständigen Stellen Ihrer Hochschule zu Handlungsempfehlungen und Vorgaben ab.